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  • 21.07.2026

Die schönsten Safari-Destinationen Afrikas – von den Big Five bis zu den letzten Berggorillas.

Eine Safari ist mehr als eine Reise – sie ist ein Eintauchen in eine Welt, die sich unmittelbar und echt anfühlt. Wenn die Savanne im ersten Morgenlicht erwacht, Elefanten gemächlich vorbeiziehen und am Abend nur noch die Geräusche der Natur zu hören sind, entstehen Momente, die lange bleiben. Jede Safari ist anders – und genau das macht sie so besonders.

Welche Safari passt zu Ihnen?

Ob die endlosen Ebenen der Serengeti, die roten Dünen Namibias oder eine Begegnung mit den Berggorillas in Ruanda – jede Destination hat ihren eigenen Charakter. Hier finden Sie einen ersten Überblick über die schönsten Safari-Erlebnisse Afrikas.

  • Südafrika – Ideal für die erste Safari
  • Kenia – Der Klassiker für Tierliebhaber
  • Tansania – Die große Wildnis erleben
  • Namibia – Safari für Entdecker und Selbstfahrer
  • Ruanda – Einmal den Berggorillas begegnen

Warum haben wir Südafrika als Coverdestination gewählt? 

Kaum ein anderes Reiseziel vereint so viele unvergessliche Erlebnisse wie Südafrika. Ob die Big Five im Kruger National Park, exklusive Safari-Lodges, die spektakuläre Garden Route oder die lebendige Metropole Kapstadt – das Land begeistert Naturfreunde, Genießer, Familien und Abenteuerlustige gleichermaßen. Genau diese Vielfalt macht Südafrika zu einem der gefragtesten Reiseziele Afrikas und zur perfekten Coverstory unseres aktuellen ReesMag.

Eine ganz besondere Adresse: Singita Sabi Sand

Mit einer Fläche von rund 65.000 Hektar zählt das Sabi Sands Nature Reserve zu den exklusivsten Wildreservaten Südafrikas. Es grenzt unmittelbar an den weltberühmten Kruger National Park und bildet mit ihm ein zusammenhängendes, nahezu unberührtes Naturgebiet.

Seit den 1950er-Jahren setzen sich die Besitzerfamilien – heute bereits in der dritten und vierten Generation – mit großer Leidenschaft für den Schutz dieser einzigartigen Landschaft ein. Dank einer rund 50 Kilometer langen, nicht eingezäunten Grenze zum Kruger National Park können sich die Wildtiere frei zwischen beiden Gebieten bewegen. So ist eine der artenreichsten Regionen Afrikas entstanden, die insbesondere für ihre außergewöhnlich guten Leopardensichtungen bekannt ist.

Die Flüsse Sabi und Sand durchziehen das Reservat und schaffen einen vielfältigen Lebensraum für Elefanten, Löwen, Nashörner, Büffel, Leoparden und zahlreiche weitere Tierarten. Eine Safari im Sabi Sands Nature Reserve zählt deshalb zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen Südafrikas.

 

Mehr als eine Safari

Wer Afrika wirklich verstehen möchte, sollte mit den Menschen sprechen, die dort leben. Lucy Stofberg ist seit vielen Jahren Field Guide bei Singita und zeigt ihren Gästen jeden Tag, warum eine Safari weit mehr ist als die Suche nach den Big Five.

Eine Safari besteht nicht nur aus beeindruckenden Tierbeobachtungen. Genauso bereichernd sind die Begegnungen mit den Menschen, die diese Landschaft ihr Zuhause nennen. Bei Singita stammen die meisten Mitarbeitenden aus den umliegenden Gemeinden und geben ihren Gästen authentische Einblicke in Kultur, Traditionen und den Alltag vor Ort.

Auch die Küche erzählt Geschichten: Regionale Zutaten, traditionelle Rezepte und ausgezeichnete südafrikanische Weine vermitteln ein Gefühl für die Vielfalt des Landes. Kunstwerke, Design und handgefertigte Produkte in den Lodges spiegeln zudem das Können lokaler Künstler und Kunsthandwerker wider.

Während der Pirschfahrten teilen die Guides ihr Wissen über die Geschichte der Region, die Bedeutung heimischer Pflanzen und die über Generationen weitergegebenen Traditionen der Shangaan-Kultur. Wer noch tiefer eintauchen möchte, kann im Rahmen verschiedener Projekte sogar lokale Gemeinden, Bildungsinitiativen oder soziale Programme kennenlernen.

Als Guide möchte ich unseren Gästen nicht nur Tiere zeigen. Ich möchte ihnen auch die Menschen, ihre Geschichten und ihre Kultur näherbringen. Erst das macht eine Safari zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Lucy Field Guide bei Singita

Bereit für Ihr eigenes Safari-Abenteuer?

Exklusive Lodges, außergewöhnliche Begegnungen und unvergessliche Momente – wir planen Ihre Safari bis ins kleinste Detail.

Kenia – Der Klassiker unter den Safari-Destinationen

 Wer an Afrika denkt, denkt oft an Kenia. Endlose Savannen, riesige Tierherden, majestätische Löwen und spektakuläre Sonnenuntergänge machen das Land zu einem der beliebtesten Safari-Ziele der Welt. Besonders die Masai Mara gehört zu den eindrucksvollsten Nationalparks Afrikas und bietet beste Chancen, die Big Five in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

Ein weiterer Vorteil: Nach einigen Tagen Safari lässt sich die Reise wunderbar mit einem Badeurlaub an den traumhaften Stränden des Indischen Ozeans kombinieren – zum Beispiel in Diani Beach oder Watamu.

Gut zu wissen

Beste Reisezeit
Januar bis März sowie Juni bis Oktober.

Für wen geeignet?
Familien, Erstbesucher, Tierliebhaber und alle, die Safari mit Erholung verbinden möchten.

Perfekte Reisedauer
10 bis 14 Tage mit Safari und anschließendem Strandaufenthalt.

Lässt sich ideal kombinieren mit
Diani Beach, Watamu oder Mombasa.

Tansania – Große Wildnis und Sansibar

Tansania steht für Safari in ihrer ursprünglichsten Form. In der Serengeti ziehen riesige Tierherden über die scheinbar endlosen Ebenen, während der Ngorongoro-Krater eine der außergewöhnlichsten Naturlandschaften Afrikas beherbergt. Nach den intensiven Tagen im Busch wartet mit Sansibar der perfekte Kontrast: weiße Strände, türkisfarbenes Meer und die faszinierende Kultur der Gewürzinsel.

Die zwei großen Highlights von Tansania

1. Die Serengeti und die Great Migration

Jahr für Jahr ziehen gewaltige Herden von Gnus, Zebras und Gazellen durch das Ökosystem der Serengeti und der Masai Mara – immer auf der Suche nach Wasser und frischem Gras. Besonders spektakulär sind die Geburtssaison im Süden der Serengeti und die dramatischen Flussüberquerungen im Norden.

Unser Tipp: Wer die Great Migration erleben möchte, sollte nicht nur nach dem Reisemonat fragen, sondern auch genau darauf achten, in welcher Region das Camp liegt. Die Herden halten sich nicht das ganze Jahr am selben Ort auf.

2. Der Ngorongoro-Krater

Schon der Blick vom Kraterrand ist spektakulär. Unten erstreckt sich eine eigene kleine Welt aus Grasland, Seen, Sümpfen und Waldgebieten, in der Löwen, Elefanten, Büffel, Flusspferde, Zebras und zahlreiche weitere Tierarten leben.

Das Besondere: Auf relativ kleiner Fläche lassen sich außergewöhnlich viele Tiere beobachten – ideal als eindrucksvoller Abschluss einer Safari durch den Norden Tansanias.

Gut zu wissen

Beste Reisezeit für Safari:
Grundsätzlich ist Tansania ganzjährig bereisbar. Die trockeneren Monate von Juni bis Oktober eignen sich besonders gut für Tierbeobachtungen. Für die Great Migration hängt die ideale Region jedoch stark vom konkreten Reisezeitraum und den Regenfällen ab.

Ideale Reisedauer:
Etwa 7 bis 9 Tage Safari, gefolgt von 4 bis 7 Nächten auf Sansibar.

Für wen geeignet?
Für Safari-Liebhaber, Hochzeitsreisende und alle, die große Naturerlebnisse mit Erholung am Meer verbinden möchten.

Namibia – Freiheit auf vier Rädern

Wer Namibia bereist, reist nicht nur durch ein Land – sondern durch eine Landschaft, die ihresgleichen sucht. Endlose Straßen, beeindruckende Wüstenlandschaften und ein Sternenhimmel, wie man ihn kaum irgendwo sonst erlebt, machen jede Etappe zu einem Erlebnis.

Namibia gilt als eines der besten Länder Afrikas für eine Selbstfahrerreise. Die Infrastruktur ist hervorragend, das Land ist dünn besiedelt und vermittelt ein Gefühl von Freiheit, das viele Reisende nie wieder vergessen.

Unsere Highlights

Die Namib-Wüste

Die älteste Wüste der Welt begeistert mit ihren gewaltigen roten Dünen. Besonders Sossusvlei und Deadvlei gehören zu den spektakulärsten Landschaften Afrikas. Früh am Morgen verändert das Licht die Farben der Dünen beinahe minütlich – ein Traum für Natur- und Fotografiebegeisterte.

Der Etosha-Nationalpark

Die riesige Salzpfanne von Etosha zählt zu den besten Safari-Gebieten des südlichen Afrikas. Rund um die Wasserlöcher lassen sich Elefanten, Löwen, Nashörner, Giraffen und zahlreiche Antilopenarten oft aus nächster Nähe beobachten.

Mia & Jürgen erzählen... 

Unsere langjährigen Kunden Mia & Jürgen haben Namibia 2025 besucht. Hier ihre Eindrücke:

„Die Kombination aus der Namib-Wüste und der Etosha-Pfanne war für uns einfach WOW. Jeden Tag erwarteten uns völlig neue Landschaften – und trotzdem passte alles perfekt zusammen. Namibia hat uns auch überrascht, weil wir uns zu jeder Zeit sicher gefühlt haben. Das Land ist sehr dünn besiedelt, die Menschen sind unglaublich freundlich und das Reisen war völlig unkompliziert. Ein echtes Highlight war für uns außerdem Swakopmund. Die kleine Küstenstadt mit ihrem deutschen Erbe, den gemütlichen Cafés und der frischen Meeresluft bildet einen wunderbaren Kontrast zur Wüste – diesen Stopp würden wir jederzeit wieder einplanen. Und wusstet ihr eigentlich, dass Zebras weiß mit braunen Streifen sind und nicht schwarz mit weißen? Das haben wir erst in Namibia gelernt!"😊

Ruanda – Eine Begegnung, die für immer bleibt

Persönliche Eindrücke von Christine, Marketing-Team

Ein Land, das beeindruckt

Es gibt Reisen, die beeindrucken. Und dann gibt es diese wenigen Momente, die sich für immer ins Gedächtnis einprägen. Einem Berggorilla in freier Wildbahn gegenüberzustehen, ihm direkt in die Augen zu schauen und zu erleben, wie ruhig und friedlich diese sanften Riesen sind, gehört für mich zu den bewegendsten Erfahrungen, die ich je auf Reisen gemacht habe.

Wer zum ersten Mal nach Ruanda reist, ist oft überrascht. Die Straßen sind hervorragend gepflegt, das Land gilt als eines der saubersten Afrikas und Kigali zählt zu den sichersten Hauptstädten des Kontinents. Überall spürt man den Stolz der Menschen auf ihr Land und den Wunsch, gemeinsam in die Zukunft zu blicken.

Vergangenheit und Zukunft

Der Genozid von 1994 gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Geschichte Ruandas. Heute steht das Land jedoch weltweit als Beispiel für Versöhnung und Wiederaufbau. Hutu und Tutsi leben gemeinsam an der Zukunft ihres Landes, und Besucher erleben eine offene, gastfreundliche Gesellschaft, die mit beeindruckender Zuversicht nach vorne blickt.

Dian Fossey – Die Frau, die die Berggorillas rettete

Die amerikanische Primatenforscherin Dian Fossey widmete ihr Leben dem Schutz der Berggorillas. Durch ihre Forschung und ihren unermüdlichen Einsatz machte sie die Welt auf die Bedrohung dieser Tiere aufmerksam. Ihr Vermächtnis prägt den Gorilla-Schutz in Ruanda bis heute. Wer den preisgekrönten Film „Gorillas im Nebel“ (Gorillas in the Mist) mit Sigourney Weaver gesehen hat, wird dieses Gefühl vielleicht kennen: Während des Gorilla-Trekkings hat man tatsächlich das Gefühl, selbst Teil dieser Geschichte zu sein. Wenn man den sanften Riesen plötzlich auf Augenhöhe gegenübersteht, verschwimmen Film und Realität – ein Moment, den viele Reisende nie wieder vergessen.

Gorilla Trekking – So funktioniert's

  • Wanderung von ca. 1 bis 6 Stunden (je nach Gorillafamilie)

  • Kleine Gruppen (max. 8 Personen)

  • Eine Stunde bei den Gorillas

  • Mindestalter 15 Jahre

  • Fotografieren erlaubt – selbstverständlich ohne Blitz

  • Die Permit-Gebühren finanzieren den Schutz der Tiere und unterstützen die lokalen Gemeinden

Wussten Sie schon? 

Es leben weltweit nur noch rund 1.000 Berggorillas.

Mehr als die Hälfte davon lebt in den Virunga-Bergen an der Grenze zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.

Der nachhaltige Tourismus trägt maßgeblich dazu bei, ihren Lebensraum dauerhaft zu schützen.

Kurz bevor ihr der Gorillafamilie begegnet, bittet euch euer Guide, eine Schutzmaske aufzusetzen. Berggorillas sind unseren Genen erstaunlich ähnlich und können sich leicht mit menschlichen Krankheiten anstecken. Diese kleine Geste erinnert eindrucksvoll daran, dass ihr nicht nur Gäste seid, sondern Verantwortung für den Schutz dieser außergewöhnlichen Tiere tragt.

 

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Mit persönlicher Beratung, ausgewählten Lodges und langjähriger Erfahrung sorgen wir dafür, dass aus einem Traum eine Reise wird, die Sie nie vergessen.

Emile Weber – Ihr führender Reiseexperte in Luxemburg

Mit Emile Weber reisen heißt, unbeschwert unterwegs zu sein. Wir begleiten Reisende mit Leidenschaft und Know-how. Unsere Travel Designer kennen nicht nur die besten Reiseziele, sondern auch die kleinen, feinen Unterschiede vor Ort – und planen mit größter Sorgfalt jeden Moment Ihrer Reise. Von Transfers und Hotels über Ausflüge bis zu exklusiven Erlebnissen: Wir kümmern uns um alles. Für Sie bleibt nur eins – das Reisen zu genießen.